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| Zuletzt aktualisiert am: 30.09.2007 |
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Flamenco: Musik zwischen Himmel und Erde |
Der Tanz ist die Erde, die Melodie ist der Himmel, und die Gitarre versucht es zu vermitteln - Konzert in der Trinkkuranlage |
Bad Nauheim (con). Guido Duclos begeisterte dieser Tage sein Publikum in der Trinkkuranlage mit seinem Flamenco-Soloprogramm. Der Virtuose auf der Gitarre vermittelte den ursprünglichen Flamenco auf eine Weise, die man so selten zu hören bekommt. Der gebürtige Deutsch-Katalane begann mit 14 Jahren, die Flamencogitarre zu spielen. Da es auf der ganzen Welt keine Möglichkeit gibt, Flamenco zu studieren, hat er am renommierten "College of performing arts" in Adelaide (Australien) das Studium der klassischen Gitarre, Laute, Viola Gamba, der Theorie und Komposition absolviert. Seine Art zu spielen nennt man die "toque" und zeichnet sich durch große Tiefe und Körperlichkeit aus.
Ohne Rahmenprogramm oder Showeinlage führte der Künstler durch sein Programm. In einer sehr klaren Weise spielte er auf seinem Instrument derart virtuos, dass man seine Umgebung völlig vergaß und nur in der Musik lebte. Hin und wieder gab Duclos Erklärungen zu seinen Stücken und hatte dadurch auf eine leise, humorvolle Weise Kontakt zu den spanischen Gästen im Publikum. |
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Besonders im zweiten Teil des Konzertes vermittelte er durch sein kraftvolles Spiel die Sonne und die flirrende Hitze Spaniens. Es entstand der Eindruck, dass er den Flamenco auf seinem Instrument nicht spielt, sondern ihn über dieses erlebt. Zudem hätte ein Außenstehender durchaus glauben können, es sei ein komplettes Gitarrenorchester auf der Bühne. Wie im Programm angekündigt, sprang der gewisse "Funke" tatsächlich direkt auf das Publikum über, und der Abend ging leider viel zu schnell vorbei.
Wer ihn noch einmal erleben möchte, kann dies am 29. Juni im Kulturcafé im Sommerlad in Gießen tun. Beginn: 19.30 Uhr. Guido Duclos bereitet gerade seine erste CD vor. Leider ist noch nicht bekannt, wann diese fertig sein wird.
Wetterauer Zeitung vom 27.06.2001 |
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"In einer sehr klaren Weise spielte er auf seinem Instrument derart virtuos, dass man seine Umgebung völlig vergaß und nur in der Musik lebte." |
Wetterauer Zeitung vom 27.06.2001 mehr |
"Vor allem aber fasziniert Duclos durch sein kraftvolles und von starker, nach innen gekehrter Emotion getragenes Spiel." |
AZ Bad Kreuznach vom 19.12.1994 mehr |
"... um Duclos' Spiel zu verstehen, muß man sich gegen alle Traditionalismen stellen". |
Heilbronner Stimme vom 23.01.1991 mehr |
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